Samstag, 18. Oktober 2014

Duftdate: "Vanilla Body Mist" The Body Shop





Ehrlich gesagt, fand dieses Body Mist nur seinen Weg zu mir, weil ich dabei war, meine Bodyshopbestellung abzuschicken und feststellte, dass mir nur noch ein sehr kleiner Betrag zur versandtkostenfreien Lieferung fehlten. Eigentlich eine ziemlich unromantische Geschichte, obwohl Vanilledüfte unglaublich süß und lieblich riechen. Ich legte das besagte Produkt, im Glauben dass es ein Eau de Toilette ist, in meinen Warenkorb und schickte die Bestellung unwissend über mein Handeln ab.


Böses Erwachen hätte es wohl ein Märchenerzähler genannt, wenn er mich beim Öffnen des Paketes beobachtet hätte.

Zu der Tatsache, dass ich wann immer ich dieses Mist im Sommer trug,  sich zweifellos alle Insekten meine Gesellschaft wünschten und ich zu oft den Duft auffrischen musste, da er einfach schnell verflog, kam die Erkenntnis, dass es sich wohl eher nicht um ein Eau de Toilette, sondern um ein Bodyspray handelte. Große Enttäuschung breitete sich aus, welche aber bald von purer Begeisterung verdrängt wurde.

Obwohl ich mich nicht zu den ‚Bodyspray kind of girls‘ zählen kann, gefällt mir der Duft wirklich. Das Mist ist nicht zuckrig sondern angenehm lieblich und zart, nicht zu kindlich sondern träumerisch süß. Natürlich würde ich niemandem dazu raten, das Vanillemist im Sommer zu tragen. Als Grund wären vermutlich die äußerst natürlichen Inhaltsstoffe von The Body Shop aufzuführen, wofür mir aber meine Haut dankt.


Seit dieser Erfahrung trage ich  einen Sommerduft mit Stolz in der kühleren Jahreszeit, zumal so etwas in meinem Sinne nicht existent ist. 

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Samstag, 11. Oktober 2014

Fokus #4: Beanie mit Schleier




Beanies, so finde ich, sind alles andere als schmeichelhaft und die letzten Jahre total totgetragen worden. Egal welchen Laden man in der kühleren Jahreszeit betritt, von einem Mangel an Auswahl von Beanies kann schon lange nicht mehr die Rede sein. Abgesehen davon, dass so ziemlich jeder meint, er würde den Winter nicht ohne Beanie überleben und dadurch automatisch die Mützenindustrie angekurbelt , sorgt die besagte Kopfbedeckung, meines Erachtens, für skurrile Kopf- und Gesichtsformen, nimmt jegliches Ansatzvolumen und elektrisiert das Haar lästigerweise, auch wenn die Beanie aus ach so hochwertigem Material gefertigt ist. 

Unschwer ist zu erkennen, dass ich total Anti-Beanie bin und es eigentlich nicht vor hatte zu ändern. Doch als mir neulich ein Bild einer Beanie mit Netzschleier in die Hände fiel, war ich total fasziniert. In dieser Konstellation war mir ein Schleier unbekannt. Mittlerweile bin ich so begeistert von der für mich neuen Kreation, dass ich sogar einer Beanie eine zweite Chance geben würde. Beanies mit Schleier gefallen mir ausgesprochen gut, wahrscheinlich weil sie so unkonventionell und besonders sind, was vermutlich an dem Stilbruch  aus Sportlichkeit und Eleganz liegt.

Beanies mit Schleier haben für mich zudem etwas historisch feminines und klassisches, da ich sofort an den britischen Adel denke, wie die Damen in langen Gewändern Tee und Kekse zu sich nehmen und dabei furchtbar makellos wirken.

Zu offenem Haar oder einem lockeren Chignon  kann ich mir diese Beanie gut vorstellen, ebenso wie zu ziemlich allen oversized geschnittenen Mänteln und Kleidungsstücken.

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Sonntag, 5. Oktober 2014

Outfit: grünschillernder Feenstaub auf Jeans



Pullover (Topshop)

Mom-Jeans (Topshop)

filigrane Kette (Urban Outfitters), Kette horizontaler Halbmond (The Little Deer), Kette Muscheldreieck (The Little Deer)



Kleidungsstücke, die erst auf den zweiten Blick schön erscheinen, bedeuten mir meist mehr, wie Stücke, die mir sofort gefallen, da ich immer das Gefühl bekomme, einen geheimen Schatz mit mir herumzutragen, dessen Schönheit kein anderer sofort erkennt.
 
Unterschiedslos war es mit dem langärmligen, grünlichen, ribbed-crop-Pullover, welcher eher fad und ermüdend wirkt, bis man mit ihm ins Sonnenlicht schreitet. Dort schimmert er dann golden, ohne seinen Grünstich zu verlieren. Aus diesem Grund wählte ich  ergänzend mehrere goldfarbene, filigrane Ketten, die ich beschloss zu layern. Dass der Pullover einen stärkeren Grungetouch besitzt, ist nicht zu übersehen, weswegen ich stilunterstreichend meine Mom-Jeans kombinierte. Flache, schwarze Vans runden den Look angenehm ab und verleihen eine sportliche Note, die gleichzeitig mühelos wirkt und es auch ziemlich sicher ist. 

Obwohl dieses Outfit zuerst eher schlicht und gewöhnlich scheint, hat es dieses Besondere, das mich unendlich beflügelt, wenn ich es trage.


letztes Outfit hier

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